Blind Date

Blind Date

Sophia öffnet die Schiebetür des Zugabteils und lächelt den Mann am Fenster freundlich an. „Entschuldigen Sie bitte, ist hier noch frei?“ Der Mann lässt die Zeitung etwas sinken, und faszinierend stahlblaue Augen taxieren sie über den Rand hinweg von oben bis unten. Dann blicken die Augen nacheinander fragend auf jeden der freien Sitzplätze und eine tiefe angenehme Stimme füllt das leere Abteil. „Entschuldigen Sie, meine Damen und Herren. Haben wir noch einen freien Platz für die junge Dame?“ Die Ironie ist nicht zu überhören. Oh Gott, ein selbsternannter Komiker!

Sophias Schicksal: Männer bewundern ihre üppigen Kurven, schauen auf Sophias Busen - und selten wieder in ihr Gesicht ...

Schon will sie die Tür wieder schließen, da steht er auf, greift wortlos ihre Reisetasche und hebt sie in die Gepäckablage gegenüber seinem Sitz. Der herb-aromatische Duft eines ausgefallenen Rasierwassers steigt ihr in die Nase, und sie fühlt die sanfte Berührung seiner Hand an ihrem Arm. Während er ihre Tasche verstaut, nimmt sie ihn zum ersten Mal bewusst wahr. Er ist groß, breit wie ein Schrank, und sein dunkelblauer Nadelstreifenanzug sitzt perfekt an seinem durchtrainierten Körper. Erstklassischer Stoff, exzellenter Schneider. Seine dunkelblonden, kurz geschnittenen Haare durchziehen helle Strähnen, und das natürliche Braun seines Teints stammt nicht aus einem Solarium. Winzige goldene Härchen kräuseln sich unter der blütenweißen Hemdmanschette hervor. Eine sündhaft teure Uhr schmückt sein Handgelenk. Schmale Hände, lange Finger, gepflegte Nägel. Anscheinend ein Typ mit sehr viel Freizeit und noch mehr Geld. Sie versinkt im glitzernden Meer seiner Augen. „Meine Dame, die Herrschaften sind einverstanden, bitte nehmen Sie doch Platz in unserem illustren Kreis.“ Er zeigt kurz auf den freien Fensterplatz ihm gegenüber, setzt sich und verschwindet wieder hinter seiner Zeitung.

Sophia setzt sich, schlägt die langen Beine übereinander und liest die Schlagzeilen auf dem Titelblatt seiner „Times“. Irgendetwas irritiert sie maßlos. Dieser Mann reagiert völlig anders, als sie es sonst gewohnt ist. Seit sie weibliche Formen entwickelte, spricht ihr Körper die Instinkte der Männer an. Falls es den Schöpfer wirklich geben sollte, so hat er sich einen üblen Scherz mit ihr erlaubt: Naturblonde lockige Haare, riesige blaue Augen, Stupsnase, volle Lippen und eine üppige, wohlgeformte Figur. Selten kehren die Blicke der Männer von ihrem ausladenden Busen zurück zu ihren Augen. Sie ist der fleischgewordene feuchte Traum, und sie hasst es wie die Pest, so auszusehen! Kaum jemand interessiert sich für ihren Geist, die meisten starren nur auf ihren Körper. Neidische Frauen, geile Männer. Gott, sie würde sonst etwas darum geben, nur einen Tag unscheinbar und normal zu sein! Vielleicht heute, vielleicht in diesem Augenblick. Der Mann hinter der Zeitung nimmt jedenfalls nicht die geringste Notiz von ihr.

Sie schaut aus dem Fenster, die Landschaft rast vorbei. Noch 6 Stunden bis München. Der Mann versteckt sich weiter hinter seiner Zeitung und behandelt sie wie Luft. Aus ihrer Umhängetasche holt sie ein Buch hervor und versucht zu lesen. Wohltuende Stille, nur ab und an unterbrochen vom Knistern der umgeblätterten Zeitungsseiten. Das gleichförmige Rattern des Zuges und die kurze Nacht gestern locken den Schlaf herbei. Ihre Lider werden schwer, das Buch gleitet aus ihren Händen, und sie versinkt in ihren Träumen.

Ein seltsames Geräusch dringt an ihr Ohr. Schneller, keuchender Atem. Der Zug - der Mann!! Sie will sofort die Augen aufschlagen, besinnt sich aber eines Besseren. Nur wenige Millimeter hebt sie die Lider und blinzelt durch die Wimpern. Als schlafe sie noch immer tief und fest seufzt sie leise auf und setzt sich dann so, dass sie ihn sehen kann.

Ein Alptraum! Sie träumt nur einen schwachsinnigen Traum und wacht bestimmt gleich auf. Aber nein, was sie da sieht ist real! Krampfhaft unterdrückt sie das Bedürfnis, laut aufzuschreien. Widersprüchliche Gefühle kämpfen in ihr: Es ist einfach nur peinlich, entwürdigend, erniedrigend - und geil!

Dann streicht sein Finger zärtlich durch ihre feuchte Spalte

Stahlblaue Augen hängen an ihrem Busen. Unbeschreibliche Lust liegt in seinem Blick. Seine Lippen sind leicht geöffnet. Der Reißverschluss seiner Anzughose steht offen, und mit der rechten Hand streichelt er langsam seinen großen steifen Schwanz. Was soll sie tun? Aufwachen, ihn anschreien und den Zugbegleiter rufen? Ja, natürlich, das ist es! Aber irgendetwas hindert sie daran.

Ein heiseres Flüstern weht zu ihr herüber. „Gott, wenn Du wüsstest, wie schön Du bist! Wenn Du wüsstest, wie geil Du mich machst. Ja, verdammt, Du bist die geilste Frau, die ich je sah!“

Die Bewegung seiner Hand wird schneller. Sophia fühlt ihre Brustwarzen steif werden. Hoffentlich bemerkt er es nicht. Wieder verändert sie ihre Sitzposition, öffnet leicht ihre Beine und lässt ihre Hand wie unabsichtlich in ihren Schoß sinken. Ein kleines Stück schiebt sie ihren Po nach vorn, und ihr Rock rutscht hoch über ihre Knie. Der Mann stöhnt auf. „Jaaa, meine Schöne… Du machst mich so geil, merkst Du dass nicht?“ Sophia legt den Kopf zurück, ihre blonden Locken fließen über ihre Schultern, und ihre vollen Brüste recken sich ihm aufreizend entgegen. Heiße Feuchtigkeit durchnässt ihren Slip. Okay, wenn das meine Wirkung auf Männer ist, dann will ich auch etwas davon haben! Du hast das Spiel begonnen, jetzt bin ich am Zug!

Lasziv befeuchtet sie ihre Lippen mit der Zunge. Der Mann lässt seinen Schwanz los, hebt seinen Po leicht an und zieht seine Anzughose bis zu den Knien hinunter. Wie kann er sich so sicher sein, dass sie wirklich schläft? Ein kalter Schauer läuft über ihre Haut. Vielleicht hat er längst bemerkt, dass sie nur noch so tut als ob! Sie dreht sich zur Seite, ihre Hand rutscht höher, und der Saum ihres Rockes gibt den Spitzenbesatz ihrer halterlosen Strümpfe frei. Aus den Augenwinkeln beobachtet sie ihn. Ein jungenhaftes Gesicht, aber die kleinen Fältchen um seine Augen verraten sein wahres Alter. Bestimmt über 40. Der dunkelbraune Dreitagebart steht ihm ausgezeichnet. Hätte sie ihn in einer anderen Situation kennen gelernt, er könnte ihr sogar gefallen. Seine Finger schließen sich wieder um seine Erektion, gleiten rhythmisch daran auf und ab. „Komm, schöne Unbekannte, mach die Augen auf! Ich weiß, dass Du schon längst nicht mehr schläfst.“

Schamesröte schießt in ihre Wangen. Langsam hebt sie die Lider, zieht ihren Rock herunter und faucht ihn wütend an. „Was fällt Ihnen ein, Sie geiles Schwein? Ich schreie um Hilfe!“ Er lächelt wissend. „Nein, das tust Du nicht! Ich spüre es, Du bist genauso geil wie ich. Betrachte es einfach als Fügung des Schicksals. Zwei Menschen, zwei Seelen, zwei Körper. Füreinander bestimmt. Vereint für den Bruchteil einer Ewigkeit. Komm her zu mir, fleischgewordene Sünde!“

Langsam steht sie auf, geht zur Schiebetür und zieht die Gardinen zu. Dann stellt sie sich vor ihn, hebt ihren Rock bis kurz vor ihre Scham. Mit vor Lust geweiteten Pupillen starrt er auf ihre nackten vibrierenden Schenkel. Sie fasst unter sein Kinn, hebt seinen Kopf sanft hoch und schaut ihn herausfordernd an. „Willst Du es Dir lieber selber machen, schöner Unbekannter, oder lässt Du mich mitspielen?“ Er zieht sein Jackett aus, legt es auf den Sitz neben sich, umfasst ihre Hüften mit beiden Händen. „Ja, mein Gott, was glaubst Du? Du siehst doch, wie geil Du mich machst!“ Sie kniet sich auf den Sitz über ihn, schiebt ihren String zur Seite und lässt ihre Scham wenige Zentimeter über seiner Eichel schweben. Leise stöhnt er auf, dann streicht sein Finger zärtlich durch ihre feuchte Spalte. „Du bist unglaublich! Ich hätte nie gedacht… Ja, komm, Du Wahnsinnsfrau, spiel mit mir!“ Zentimeter für Zentimeter senkt sie ihren Unterleib auf seinen Schwanz. Er schiebt ihren Pulli hoch, öffnet ihren BH und streichelt ihre Brüste. Langsam löst sie den Knoten seiner Krawatte, zieht sie durch den Kragen und knöpft sein Hemd auf. Ihre Finger gleiten unter den seidigen Stoff, spielen mit den krausen Haaren auf seiner muskulösen Brust. Seine Haut ist warm und weich. Ihre Lippen berühren seinen Hals, er riecht fantastisch. Wellen der Lust durchfluten ihren Unterleib, und sie bewegt sich langsam an ihm auf und ab. Ihre Zunge malt Kreise an seinem Hals, gleitet hinunter zu seiner Brust. Seine Finger fassen in ihre Haare, er zieht ihren Kopf zu sich heran und versucht, sie zu küssen. Sie stemmt sich gegen seine Schultern, lächelt süffisant. „Oh, nein, mein unbekannter Lover! In einer solchen Situation halte ich es mit den Professionellen: Küssen ist nicht erlaubt!“

Er stöhnt laut auf, sein Schwanz stößt immer schneller und immer tiefer in sie hinein. Seine Hände pressen ihr Becken mit aller Kraft auf seine Erektion, er hebt seine Lenden vom Sitz, lässt sie unter ihr kreisen. „Mein Gott, träume ich oder ist es Wirklichkeit? Ja, es ist tatsächlich wahr, und es macht mich irrsinnig geil! Jaa, verdammt, es kommt mir gleich!“ Sie nimmt seine Hände von ihren Hüften und schlingt die Krawatte wie eine Fessel um seine Handgelenke. „Komm schon! Mach es mir, bevor uns jemand stört!“ Sie legt seine gefesselten Hände um ihren Nacken. Seine Unterarme drücken gegen ihre Schultern. Seine Lippen schließen sich um ihre Brustwarze, saugen wie wild daran. Ihre Hände tauchen unter sein Hemd, ihre Nägel streichen fest über seinen Rücken. Wie von Sinnen hämmert er seinen Schwanz in sie hinein. „Gott, Du bist die fleischgewordene Lust. Ja, Du weißt, was ich brauche! Ja, gib es mir!“ Sophia schließt die Augen. Sie will nicht mehr denken, nur noch fühlen, fühlen! Seine Härte füllt sie vollkommen aus, scheint in jede ihrer Zellen einzudringen. Während ihre feuchte Höhlung sich immer enger um ihn schließt, öffnet sie den Knoten der Krawatte, schlingt sie um seinen Hals und zieht ihn nah zu sich heran. „Ich spüre es, schöner Fremder, Dein Schwanz schwillt in mir an. Es kommt Dir gleich, nicht wahr?“ Sie kreuzt die Enden der Krawatte vor seinem Kehlkopf, zieht leicht daran. Das klare Blau seiner Augen trübt sich, sein keuchender Atem streicht über ihre Haut. Triumphierend lächelnd zieht sie die Schlinge stärker zu. Er schließt die Augen, beißt sich auf die Lippen, seine Finger graben sich in ihre Hüften, stöhnend pumpt er sein Sperma in sie hinein.

*Wortlos steht Sophia auf, schließt ihren BH, streicht ihren Rock glatt und lässt sich in ihren Sitz fallen. Als wäre nichts gewesen nimmt sie ihr Buch auf und liest darin.*

Schweigend richtet er seine Kleidung. Plötzlich ein leises Räuspern. Er beugt sich zu ihr herüber, nimmt das Buch aus ihrer Hand. „Entschuldigen Sie bitte, aber… Ich… Nun, so etwas ist mir noch nie passiert. Ich… Ich hätte schon gern Ihren Namen gewusst.“ Langsam schaut sie zu ihm auf, ihr Blick sucht seine Augen. „Fügung des Schicksals. Bruchteil einer Ewigkeit. Namen sind Schall und Rauch!“

Er kniet vor ihr nieder, fasst ihre Hände. „Nein… Ich… Gott, machen Sie es mir doch nicht so schwer…“ Sie lächelt ihn an. „Wenn es Ihnen dann besser geht… Ich heiße Sophia Ullmann.“ Seine Brauen heben sich leicht, dann lässt er sich lauthals lachend in seinen Sitz fallen. „Sophia Ullmann, ich fasse es nicht! Haben Sie zufällig um 18.00 Uhr ein Vorstellungsgespräch in der Werbeagentur First in München?“ Sophia schaut ihn entgeistert an. „Woher wissen Sie das?“ Noch immer lachend bindet er seine Krawatte. „Mein Name ist Gernot First, und Sie haben, wenn mich nicht alles täuscht, heute einen Termin mit mir, schöne Unbekannte.“

Entsetzt springt Sophia auf, reißt ihre Reisetasche aus der Ablage und geht zur Tür. Seine Hände halten sie fest, sie fühlt seine heißen Lippen an ihrem Hals.

„Flucht ist keine Lösung, Sophia! Ich bin zwar der Chef der Agentur, aber selten anwesend. Sie sind eine geniale Frau, Sophia, und First braucht Mitarbeiter wie Sie. Fügung des Schicksals, nicht wahr? Ich bitte Sie, geben Sie mir eine Chance, Frau Ullmann!“
Published by matze23
13 years ago
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