Sehnsucht

Abends im Bett liegen, einen warmen Körper neben sich spüren. Ganz besonders jetzt, in der dunklen und kalten Jahreszeit. Weiß ja wohl jeder, wie die aufs Gemüt schlagen kann. Auch und besonders die Weihnachtszeit. Da möchte eigentlich kaum jemand komplett alleine sein. Und jetzt, -10 °C draußen, der Wind pfeift, die Ziegel an der Giebelwand rumpeln im Sturm… So ein großes, wohliges Wärmekissen, das wäre schon was. Vereinfacht beschrieben, und ohne einer etwaigen Partnerin zu nahe treten und sie nur auf die „Wärmefunktion“ reduzieren zu wollen. Nur kreist dieser Gedanke hier im Bettchen zuerst im Kopf herum. Die Fantasie entsteht, einsam und zweisam, meine Hände beginnen zu wandern, so wie sie auf ihr wandern würden.

Nach ihr zu greifen, sie an mich ziehen, genussvoll zu seufzen, wenn sie ganz nah beim mir ist, vielleicht halb aufgewacht lächelnd. Sie es ebenfalls genießt, so „m_issbraucht“ zu werden. Ihre warmen, anschmiegsamen Kurven ein Kissen für mich, ihr duftendes Haar, das flauschig bauschige lange Schlafanzugoberteil. Alles ist so sehr Sie, so herrlich weiblich und süß und Genuss und einfach so schmacht!

Mein Kopf auf ihrer Schulter, ihr Duft intensiv in der Nase, ich küsse sie sacht auf ihre Wange, dabei auch leicht auf die ins Gesicht gefallenen Haare. Spüre ihre traumweiche Haut auf meinen Lippen, hoffentlich sind sie nicht zu rau, um sie zu früh aufzuwecken. Bloß nicht, ich war ganz zart. Meine Hand unter der Decke auf ihrem Bäuchlein, ich spüre ihren ruhigen Atem, fast hypnotisch. Auf und ab, so wie eine andere, wunderschöne zweisame Bewegung. Ein Bein zwischen ihre gelegt, so himmlisch und seidig, ihre Schenkel ganz bestimmt frisch rasiert und eingecremt. Und der Gedanke sagt mir nicht nur für sie selbst, sondern auch für mich. Eben weil ich das so mag und ihr das bewusst ist. Ich nehme alles in mich auf, sämtliche Sinne sind auf Genuss eingestellt, seufze und lasse mich fallen, versinke in ihr.

Brrr, die Wirklichkeit holt mich zurück, die Füßchen sind kalt, trotz dicker Wollsocken. Die Heizdecke wäre wohl doch angebracht gewesen. Bin gerade erst ins Bett verschwunden, im kühlen Schlafzimmer, noch ziemlich frisch unter der Decke. Frau kann aber auch nicht Eskimo spielen und fünf Schalen anziehen, dann wird’s zu warm nach zehn Minuten. Die warmen Gedanken, die helfen bestimmt, die Aufwärmzeit zu überbrücken. Wo waren wir vor der bibbrigen Unterbrechung?

Angekuschelt und verwoben, toastig warm und auch leicht erregt durch das traumhafte Kissen an meiner Seite. Die Hand beginnt leicht zu kreisen, das Bein leicht auf und ab zu fahren, ganz unschuldig und ohne böse Absicht. Und trotzdem entfährt ihr ein klitzekleines, wohliges Stöhnen und da ist auch ein süßes, kaum wahrnehmbares, verschlafenes Räkeln. Wie schön ist das denn, sogar im Schlaf bleib ich nicht ohne Wirkung auf sie!

Die zweite Hand wandert zwischen meine Schenkel, ich kann einfach nicht anders. Unter das Bündchen der Schlafanzugshorts, ich liege halb auf meinem, halb auf ihrem Bauch, dem leichten Zugang zu meiner Vulva steht nichts im Wege. Über den Schamhügel, das leicht stoppelige Haar, auf direktem Weg zum Allerheiligsten. Die Fingerspitzen umfahren nur sachte die Spitze, benetzten sie mit meiner schon vorhandenen Feuchtigkeit. Ein Stöhnen entfährt mir, ich schließe instinktiv meine Augen und beiße mir auf die Unterlippe, wecke sie bloß nicht unabsichtlich auf! Presse mich weiter vorsichtig an ihren Oberschenkel. Warm wie sie ist nur ein Höschen und Oberteil tragend, ist meine Hand gefangen zwischen ihrer nackten Haut und meiner Klitoris. Ich beginne, mich leicht und rhythmisch an mir zu reiben, spüre ihrer Wärme auf der einen, und meine Hitze und Feuchtigkeit an der anderen Seite meiner Haut. Weit entfernt von jeglicher Erlösung, sie auch noch nicht unbedingt suchend, genieße ich mit allen Sinnen die entstehende Erregung. Wie eine zweite warme Decke umschließt sie mich, widerstandslos lasse ich mich einhüllen und kuschele mich weiter an meinen erträumten Schatz.

Leicht schläfrig und verträumt, doch wachgehalten durch die süße Erregung, wandern die Gedanken an andere Orte. Ich reibe mich weiter an ihr und mir, stelle mir vor, wie meine Hand ihren Bauch verlässt und den Oberkörper hinauf wandert. Nicht unter ihr Oberteil, darüber hinweg, über ihre kleinen, straffen Brüste. Fast ganz flach, so wie sie neben mir liegt, doch ihre Warzen aufrecht und hervortretend. Ich sehe sie vor mir, wie sich die Knospen unter dem Stoff prominent abzeichnen, sogar ohne dass sie merklich erregt ist. Die Erfahrung mit ihr lehrte mich, wie empfindlich und steif sie werden, sobald auch nur etwas Erregung und die richtigen Berührungen im Spiel sind. Wie sie sich unter meinen Händen anfühlen, zwischen meinen Fingern oder zwischen meinen Lippen, und nicht nur denen an meinem Mund. An ihnen saugen, sie spüren und verwöhnen, leicht knabbern und beißen, ziehen und hin und her springen lassen. Die Brust, so herrlich weich und doch fest, genau handvoll von mir umschlossen, sie dabei auf den Mund küssend. Die Zungen spielend vereint, Speichel austauschend, neckendes Vor und Zurück, Hin und Her, sanfte Liebkosungen ganz im Dunkeln. Traumhafte Zweisamkeit, die sie in Gedanken und in Wirklichkeit leider aufwecken würden. Ich halte den Traum fest, lasse nicht los, möchte weiter genießen und noch ein wenig länger nicht alleine sein. Fantasie gewinnt über Realität...

Mein Oberteil ist ausgezogen, das spürbar feuchte Höschen hängt nur noch an einer Kniekehle, verrucht fast nackt masturbiere ich mich in meiner Vorstellung auf und an ihr, errege mich mit und durch sie. Presse meine Scham auf ihren Schenkel, umfasse mit einer Hand meinen Körper und dringen sanft von hinten in meine Spalte an. Mein Körper findet windend Halt an ihr, Lippen saugen wieder an Warzen, Finger umschließen mal sanft, mal eindringlicher ihre Brüste. Irgendwie erregt es mich noch mehr, dass sie in meinen Gedanken noch immer nicht komplett aufgewacht ist. Und trotzdem ist sie immer im Einklang mit mir. Ganz so, als ob ihr Aufwachen den Bann b_rechen würde, meine Fantasie dadurch zugleich beendet wäre.

Mein Innerstes umschließt heiß und feucht meine forschenden Finger, ich spüre, wie meine Lippen ganz eng an ihnen entlanggleiten, sie gar nicht wieder loslassen wollen. Dieses Bild vor Augen kann ich auch nicht länger widerstehen, will es ihr einfach richtig machen. Mein Traum! Ihre Brüste verlassend, wandert meine Hand Richtung Süden, durch ihre Locken, die Finger vergraben sich. Die richtige Länge, um sich an sie zu schmiegen, beim Lecken die Nase kitzeln zu lassen, darin auf- und abfahren zu können. Ihre Erregung noch intensiver zu spüren und zu riechen, mit der Zunge schmecken, für sanften und erbetenen Schmerz sachte daran ziehen. Ein wahrer Schatz an sexuellen Möglichkeiten. Doch zuerst mit der Hand... Leicht über ihre schon längst steife Klitoris gleiten, mit Zeige- und Mittelfinger umschließen. Ein wenig weiter forschen, die Finger benetzen, zurückkehren und die Perle so noch intensiver verwöhnen. Meine zwei Finger dringen endgültig in sie ein, der Daumen übt sanften und rhythmischen Druck aus. Verwöhnt sie, mal kreisend, mal pressend, mal sanft mit dem Fingernagel neckend. Wie immer vergesse ich meine eigene Erregung, will nur noch sie auf die Spitze treiben.

Meine Hände verlassen sie, mit der Decke rutsche ich an ihr hinab, mit meinem Kopf zwischen ihre gespreizten Schenkel. Sie räkelt sich, greift nach mir, ganz so als ob meine plötzliche Bewegung eine unerwünschte Leere hinterlassen hat. Langsam verlässt sie die Traumwelt, ich dagegen versinke immer weiter in ihr. Und das nicht nur in der wohl behüteten Fantasie, sondern auch zwischen ihren traumhaften Beinen. Eine Hand fährt im Dunkeln den Schenkel hinauf, bis zum Ansatz ihrer Klitoris, presst mit dem Daumen den Venushügel direkt über ihr leicht nach unten und hinten, legt sie komplett frei. Die andere weitet mit zwei Fingern ihr Geschlecht, die Zunge dringt forschend voran. Ihr Becken hebt sich leicht, gewährt mir Zugang. Die im Dunkeln geschärften Sinne intensivieren das ganze Erlebnis, im Traum bin ich die perfekte Liebhaberin, unwiderstehlich und erfüllend. Ich lasse meine Zunge sanft um ihre Perle kreisen, benetze sie, berühre Spitze mit Spitze, sauge an ihr, lasse sie windend zurück. Ein Speichelfaden erstreckt sich zwischen ihrer Knospe und meiner Zunge, langsam und genüsslich kehre ich zu ihr zurück, umschließe sie wieder, nehme ihren betörenden Geschmack in mich auf. Ich spüre ihre Nägel in meinem Haar, jetzt komplett wach presst sie mich fest an sich, will den Kontakt intensivieren und sich nehmen, was sie braucht. Ich lasse sie gewähren, freue mich über ihr aktives Spiel und lasse mich von ihr leiten.
Ich warmen Bettchen bin ich selbst nass vom eigenen Schweiß und zerfließe förmlich vor lauter Erregung zwischen meinen Beinen. Ich mag es, wenn ich mich komplett gehen lassen kann, genieße das leicht schmutzige Gefühl. Die Finger gleiten wie von selbst durch meine Scham, stimulieren meine empfindlichsten Zonen auf unnachahmliche Art. Und trotzdem wären zwei echte, fremde Hände so viel schöner als meine Finger.

In der Fantasie verwöhne ich sie weiter mit meinem Mund, Finger und Hände kommen ihm zu Hilfe. Sie oral dem Ziel zuzutreiben, erregt mich wahnsinnig. Mein Kopf ist in das Kissen gekuschelt, direkt an der Wand, schön abgestützt. Das Höschen weiter nach unten geschoben, jetzt um beide Knöchel gespannt. Dessen Gefühl um sie erzeugt auch ein Bild im Kopf, eines von vielen, das mich von außen betrachtet noch schärfer macht. Als ob ich irgendwo an einer Mauer lehne, mich widerstandslos jemandem hingebe und nur noch Gefühle wichtig sind. Mit voller Absicht erzeuge ich diese kleinen Blitze und Bilder, ich habe Zeit und so viel Lust, der Moment kann und muss voll ausgekostet werden. Mein Mund geöffnet, leicht stöhnend, die Zunge mal über die Lippen leckend, mal Cunnilingus simulierend hinausgetreckt. Ich massiere Brüste, zwirbele Nippel, verwöhne meine Klitoris und dringe immer wieder rhythmisch in meine Spalte ein, mache es mir und verteile die erregende Nässe über meinen nackten Unterleib. Die Steife der Spitze, sie mit den Fingern zu fühlen, meine schlüpfrigen Lippen. Die großen samtig und fester, die kleinen ganz zart und beweglich, sich allen Liebkosungen meiner Finger anpassend. Das Vor und Zurück jedes einzelnen Fingers, jedes einzelnen Fingergliedes, ein wahrer Genuss. Mit genau der richtigen Intensität, mal fordernd und forschend, mal sanft und passiv. Sie spielen mit dem empfindlichen Eingang, pressen nach oben, finden den G-Punkt und ich sehe Sterne. Zuerst mit nur zwei Finger, der dritte lässt aber nicht lang auf sich warten.

Im Traum bereite ich ihr den gleichen Genuss, ihr Geschlecht umgibt mich, heiß und schlüpfrig. Durch ihre Hände an mich gepresst, kreisend und bebend, sie massieren mein Haar und halten mich gleichzeitig an ihr gefangen. Ihr rhythmisches Stöhnen in den Ohren und jede ihrer Bewegungen bemerkend, kann ich sie ganz gezielt weiter dem Höhepunkt zutreiben. Ganz ungehemmt atme ich sie ein, betöre mich an ihr. Lasse meine Zungen immer wieder tief leckend in sie eindringen, öffne mit beiden Händen ihre Scheide und koste alles, was sie mir gibt. Mein Kinn und meine Wangen sind im Traum so nass wie meine Finger und Spalte in Wirklichkeit. Mein sich windender Muskel umgeben von ihren, samtig weich und doch fast so kräftig, um mich nicht wieder los zu lassen. Ich liebe ihren Geruch und Geschmack, t u e alles, um noch mehr zubekommen. Benutze meine Finger, um es immer wieder großzügig auf ich zu verteilen und lecke alles wieder auf, treibe sie dabei gezielt weiter an. Ich umschließe ihrer Perle, lasse sie meine flatternde Zunge spüren, kreisend und leckend, abwechselnd mit gezieltem Druck langsam über sie gleitend. Immer wieder, den Gipfel hinauf, bis ich Erbarmen zeige. Ein letztes Mal lasse ich zwei Finger in sie gleiten, presse sie nach oben gegen ihren Punkt, Daumen und Zunge gleichzeitig an ihrer Klitoris. Ich ziehe alles Register und mit einem überwältigenden Angriff auf ihre empfindlichsten Stellen lasse ich sie kommen. Ihre Muskulatur spannt sich an, hält mich gefangen, die Schenkel sind steif, der Rücken und Po leicht angehoben, sie beginnt unkontrolliert zu zucken. Ich lasse sie spüren, dass ich bei ihr bin, trotz aller Heftigkeit des Höhepunktes sanfte Liebkosungen für ihren sich im Orgasmus windenden Körper.

Sie findet in meiner Fantasie Erlösung, ich fast zeitgleich in der Wirklichkeit. Sich hinziehendes Edging beschert mir einen langsamen, aber intensiven Gipfel, der in mehreren Wellen über mich hinwegfegt.
Ich bin nicht mehr ganz so allein, in der Vorstellung sind wir zusammen, eng aneinander gekuschelt gekommen, und dieses Gefühl strahlt auch in die Realität ab, umgibt mich genau so warm, wie die kuschelige Decke. Mich und meine Erregung, meine Erlösung und mein Nachglühen mit jemandem teilen… So schön.



PS: Wörter, die komischerweise ein _ (Unterstrich) enthalten, wären sonst von Xhamster gebannt und die Geschichte kann nicht gepostet werden. Muss leider so sein.
Published by cwabcd
3 months ago
Comments
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alliston
alliston 2 months ago
Richtig, so schön …
cwabcd
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